我站在高山上(德国古老民歌)
Ich stand auf hohem Berge
sah runter ins tiefe Tal
Ein Schifflein sah ich schweben
darin drei Grafen warn.
Der jüngste von den Grafen
der in dem Schifflein saß
gab mir einmal zu trinken
aus einem venedischen Glas
"Ach Mädchen, du wärst schön genug,
wärst Du nur ein wenig reich;
fürwahr, ich wollt Dich nehmen,
wär´n wir einander gleich."
Er zog von seinem Finger
ein goldenes Ringelein
."Nimm hin, Du Hübsche, Feine,
das soll dein Denkmal sein."
Was soll ich mit dem Ringe,
den ich nicht tragen kann?
Ich bin ein armes Mädchen,
das stehet mir nicht an.
Und weil ich ja nicht reich bin,
daß es dem Herren frommt,
will ich die Zeit abwarten,
bis meinesgleichen kommt."
"Wenn deinesgleichen nun nicht kommt,
was willst du fangen an?"
"Dann geh ich in ein Kloster, ”
will werden eine Nonn´."
Es stand wohl an ein Vierteljahr,
dem Grafen träumte es schwer,
daß sein herzallerliebster Schatz,
ins Kloster gegangen wär.
"Steh auf, mein Knecht und tummle Dich,”起床,我的奴仆,你赶快,
sattle mir und dir ein Pferd;
Wir wollen reiten Tag und Nacht,
der Weg ist des Reitens wert!"
Und als der Graf geritten kam,
wohl vor des Klosters Tür,
fragt er nach seiner Liebsten,
ob sie wohl darinnen wär.
Sie kam heraus geschritten,
in einem schneeweißen Kleid.
Ihr Haar war abgeschnitten,
zur Nonn´ war sie bereit.
Sie kam mit einem Becher,
den sie dem Ritter bot;
er trank und ein paar Stunden
danach war er schon tot.
Ihr Mädchen laßt Euch raten,
schaut nicht nach Geld und Gut.
Sucht Euch einen braven Burschen,
der euch gefallen tut.
另个版本(中译文见后):
Ich stand auf hohem Berge (1841 , Zuccalmaglio)
Volksliedversionen Balladen und Moritaten
Ich stand auf hohem Berge
Ich stand auf hohem Berge
Schaut übers tiefe Meer
Ich sah ein Schifflein schweben , schweben
Drei Grafen waren drin
Der jüngste von den Grafen
Der in dem Schifflein saß
Gab mir einmal zu trinken
Guten Wein aus einem Glas
Was zog er ab vom Finger
Ein güldnes Ringelein
Sieh da du Hübsche und Feine
Das soll dein eigen seyn
Was soll ich mit dem Ringe
Bin gar ein junges Blut
Dazu ein armes Mädchen
Hab weder Geld noch Gut
Bist du ein armes Mädchen
Hast weder Geld noch Gut
So denk an unsere Liebe
Die zwischen uns Beiden ruht
Ich weiß von keiner Liebe
Weiß auch von keinem Mann
Ins Kloster will ich ziehen
Will werden eine Nonn
Willst du ins Kloster ziehen
Willst werden eine Nonn
So will ich nicht mehr ruhen
Bis daß ich zu dir komm
Der Herr rief seinem Knechte
Sattle mir und dir zwei Pferd
Vor's Kloster wollen wir reiten
Der Weg ist Reitens werth
Und wie er kam vor's Kloster
Ganz freundlich klopfte er an
Gebet mir die jüngste Nonne
Die erst ist kommen an
Es ist keine angekommen
Es kommt auch keine hinaus
So will ich das Kloster anzünden
Das schöne Nonnenhaus
Da kam sie hergeschritten
Schneeweiß war sie bekleidt
Ihr Haar war abgeschnitten
Zur Nonne war sie bereit
Sie hieß den Herrn willkommen
Willkommen aus fremden Land
Wer hat euch heißen kommen
Wer hat euch hergesandt
Sie gab dem Herrn zu trinken
Aus einem Becherlein
In zweimal dreizehn Stunden
Schlugs ihm sein Herz entzwei
我站在高山上,/望下面的深谷。/看见一只小船飘啊飘,/里面有三个伯爵。
